Hier geht es um die Ausbeute beim Recycler und die Kosten bei der Abwasserbehandlung.

Der Entleerbarkeitsindex wird für Verpackungen verwendet, deren Inhalt für eine Entleerung nicht zugänglich ist (z.B. Flaschen, Tuben);

Der Zugriffsindex wird für Verpackungen verwendet, deren Inhalt für eine Entleerung zugänglich ist (z.B. Becher).

Beide Indizes geben den Prozentsatz an Produkt wider, der nach einem normalen Entleerungsvorgang in der Verpackung verbleibt.

Die Indizes werden wie folgt berechnet:

  1. W = netto-Gewicht der Verpackung (leer)
  2. Pf = angegebenes netto-Gewicht des Inhalts (angegebenes Volumen muss in Gewicht umgerechnet werden)
  3. Pe = Durchschnittsgewicht der entleerten Verpackung nach mind. zehn Entleerungsversuchen
  4. Entleerungsversuch =
    • a. Entleerbarkeitsindex (z.B. Tube): die Verpackung muss einfach und ohne Gewaltanwendung zu entleeren sein (z.B. bei Flüssigkeiten durch senkrechtes auf den Kopf stellen/halten der Verpackung für eine Minute; Tuben werden wie beim normalen Gebrauch ausgedrückt; cremige Produkte werden aus dem Becher/der Schale wie beim normalen Gebrauch entnommen);
    • b. Zugriffsindex (Becher): eine Verpackung wird so entleert, wie es der Endverbraucher üblicherweise tut (z.B. mit einem Löffel);

Plastics Recyclers Europe

Avenue de Cortenbergh 71
1000 Brussels
Belgium

Tel: +32 2 742 96 82
Fax: +32 2 732 63 12
recyclass(at)plasticsrecyclers.eu

Bitte lesen Sie diese kurze Einführung in die Benutzung des RecyClass-Analysetools. Solange Sie eingeloggt sind, können Sie diese Informationen jederzeit über den Button "Manual" am rechten Fensterrand aufrufen.

 

Die Fragenbereiche

Der Fragebogen ist in 5 Fragenbereiche aufgeteilt:

Der Ablauf

Die Kategorien

Klasse A repräsentiert eine Verpackung, die bestens wiederverwertbar ist, wohingegen Klasse B, C, D und E eine immer geringer recyclingfähige Verpackung repräsentiert. Eine Verpackung der Klasse „F“ ist nicht mehr recyclingfähig und kann nur noch verbrannt werden. “+” Klassenbonus für die Verwendung von recyceltem Material.

Das Endergebnis

Haben Sie alle Fragen beantwortet bzw. vorzeitig die Klasse F erreicht, wird Ihnen mit einem Klick auf den Button "Analyse beenden" das Analyseergebnis angezeigt und als PDF-Anhang per Email zugesendet.

Experimentieren Sie!

Sie können jederzeit (solange Sie nicht den Button "Analyse beenden" geklickt haben) mit den Antworten in allen Fragenbereichen experimentieren. So können Sie prüfen, wie sich die Recyclefähigkeit verändert, wenn Sie eine bestimmte Eigenschaft Ihres Produktes verändern würden.

 

 

Wenn Sie eingeloggt sind, können Sie diese Informationen jederzeit über den Button "Glossar" am rechten Fensterrand aufrufen.

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Was ist RecyClass?

„RecyClass“ besteht aus drei Bausteinen:

  • Diesem Onlinetool, in dem sie gerade arbeiten,
  • einer Zertifizierungsmöglichkeit für einzelne Verpackungen hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit,
  • einem Label, dessen Nutzungsrechte Sie nach erfolgreicher Zertifizierung erwerben können, um es zu Marketingzwecken in Verbindung mit der zertifizierten Verpackung zu nutzen.

Das Online-Tool zeigt an, wie gut oder weniger gut eine bestimmte Verpackung für das Recycling geeigent ist. Eine Skala ähnlich wie die bekannten Energieeffizienzklassen von „A“ bis „F“, hilft Ihnen bei der Beurteilung. Ein „A“ bekommt eine sehr gut zu recycelnde Verpackung. Landet sie bei „F“, kann sie nur noch energetisch genutzt werden. Um die Einstufung Ihrer Verpackung herauszuarbeiten, nutzen Sie dieses Webtool.

Über die Beantwortung von Fragen zum Produkt kommen Sie Schritt für Schritt dem Ergebnis näher. Fachkenntnisse hinsichtlich Recycling sind nicht erforderlich, da Erläuterungen im Zweifel helfen. Schließlich können Sie Ihre Verpackung von einem Experten zertifizieren lassen.

So funktioniert RecyClass

Um Ihre Verpackung zu bewerten, öffnen Sie die Einstiegsmaske zum Webtool RecyClass und melden sich an.

Im Folgenden werden Sie durch das leicht verständliche Tool geführt, wenn Sie Frage für Frage beantworten. Am Ende erhalten Sie nicht nur einen Buchstaben, der Ihre Verpackung klassifiziert, sondern auch eine PDF-Dokumentation Ihrer gesamten Abfrage. So lässt sich auch im Nachhinein noch erkennen, wo Stellschrauben für eventuelle Verbesserungen der Einstufung sind.

Definition

Wann ist eine Verpackung eine Kunststoffverpackung?

Selbstverständlich, wenn sie aus Kunststoff besteht. Doch was ist, wenn andere Werkstoffe, z.B. Aluminium, im Spiel sind? Wir sprechen von einer Kunststoffverpackung, wenn sie mindestens zu 15 Gewichtsprozent aus Kunststoff besteht und – sehr wichtig – von moderner Sortiertechnik auch als Kunststoffverpackung zu identifizieren ist. Das ist sie, wenn ihre Oberfläche zu mehr als 60 Prozent aus Kunststoff besteht. Sollte die Verpackung an irgeneiner Stelle eine Aluminiumschicht aufweisen, so darf diese nicht dicker als 5 μm sein. Andernfalls würde sie aufgrund der technischen Vorkehrungen in der Sortierung dem Verwertungsweg "Aluminium" zugeordnet.

Recyclingfähigkeit

Wir sind uns bewusst, dass beim Design einer Kunststoffverpackung die Funktion Recyclingfähigkeit nicht ganz oben steht. Dort stehen Funktionen wie Schutz oder Konservierung des Produkts, wenn es sich dabei etwa um Lebensmittel handelt. Und es wird auch immer Verpackungen geben, die sich nicht für ein Recycling eignen. Unser Wunsch für solche unvermeidbaren Verpackungen ist, dass sie mit moderner Sortiertechnik leicht heraussortiert und einer Verbrennung zugeführt werden können. So kann wenigstens die in solchen Verpackungen „geparkte“ Energie genutzt werden.

Wesentlich für die Recyclingfähigkeit einer Verpackung ist, wie viele Reste von Füllgütern sie noch enthält. Am besten gar keine, denn Reststoffe machen die Wiederverwertung problematisch und teuer, ganz zu schweigen von der damit verbundenen Produktverschwendung. Deswegen sind „einfache Entleerung“, bzw. „einfacher Zugang“ wichtige Kriterien für das Design einer recyclingfähigen Verpackung.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Einflussfaktoren für die Recyclingfähigkeit einer Verpackung: z.B. die Auswahl des Materials, der Farbe, des Klebers oder der Zusatzstoffe. Verpackungen aus einem Material sind für das Recycling in der Regel am besten geeigent, doch auch bestimmte Mischungen sind noch möglich, andere nicht.

Wir haben für verschiedene Verpackungstypen Richtlinien entwickelt, die eine Orientierung geben, was recyclebar ist und was nicht.

PRE-Recyclingströme

In Europa wurden bereits entsprechende Recyclingwege für bestimmte Polymere und bestimmte Verpackungsarten etabliert. Verpackungen, die mit einer aktuellen Sortierungstechnologie einem dieser Ströme zugeordnet werden können, gelten als wieder verwertbar. Plastics Recyclers Europe hat entsprechend jedem dieser Abfallströme eine spezielle Arbeitsgruppe. Diese sind:

  • PET-Flaschen
  • PE-LD (einschließlich Kleinfolien und PE-HD / PP-Folien)
  • PE-HD/PP (inkl. Kisten & Paletten)
  • Töpfe, Tabletts und Wannen (Polyolefine)
  • PVC aus der Bauindustrie (keine Verpackung)
  • Technische Kunststoffe (elektrische und elektronische Geräte, keine Verpackung)

Verwertungsverfahren

Gebrauchte Kunststoffverpackungen können grundsätzlich auf drei Arten verwertet werden:

  • Beim werkstofflichen Recycling werden die zerkleinerten Kunststoffe zunächst gereinigt, dann nach Arten sortiert und schließlich regranuliert und compoundiert oder zu Formteilen umgeschmolzen. Dabei bleiben sie in ihrer chemischen Struktur unverändert. Das Recycling spart gegenüber der Neuproduktion von Kunststoffen signifikant Ressourcen ein und vermindert den CO2-Ausstoß. Knapp 35 Prozent der Kunststoffverpackungsabfälle in Europa nehmen diesen Weg. mehr
  • Das rohstoffliche Recycling kommt aktuell in Europa und Japan sehr selten zum Einsatz. Unter Druck und Temperatur wird die chemische Struktur der Polymere aufgebrochen und es entstehen Grundstoffe wie Öl und Gas. Diese kommen dann zum Beispiel als Reduktionsmittel in der Stahlindustrie zum Einsatz. mehr
  • Noch zu häufig werden Kunststoffe dagegen verbrannt. Wird dabei zumindest die in den Kunststoffen enthaltene Energie wiedergewonnen, spricht man von energetischer Verwertung. Die zurückgewonnene Energie lässt sich dann zur Erzeugung von Strom, Dampf und Prozesswärme nutzen. mehr

Design for Recycling

Eines der größten Probleme, das eine Verpackung beim Recycling verursachen kann, besteht aus den Rückständen. Die Verpackung muss mühsam von Flüssigkeiten, Cremes und anderen Ablagerungen gereinigt werden. In diesem Zusammenhang entstehende Nebenkosten können den Recyclingprozess unwirtschaftlich machen. Nicht nur die Anlagen verursachen Kosten, sondern auch die Wasseraufbereitungssysteme, die aus Gründen des Umweltschutzes erforderlich sind.

Ob nach dem Gebrauch Rückstände in der Verpackung bleiben, hängt insbesondere von deren Design ab. Dieser Produktverlust kann im Designstadium vermieden werden. Davon profitiert auch der Verbraucher, der für das Produkt gezahlt hat.

Verpackungsmaterial sollte daher einfach zu entleeren oder einfach zugänglich sein, um es vollständig zu entleeren. Damit Sie Ihre Verpackung überprüfen können, haben wir ein Konzept mit zwei Indizes entwickelt: den Index für eine einfache Entleerung (z. B. von Tuben), und den Index für einen leichten Zugang (z. B. für Tiegel). Beide stellen den Anteil des Produktes dar, der nach der gewöhnlichen Entleerung im Verpackungsmaterial verbleibt.

Zertifizierung/Label

RecyClass bietet unterschiedliche Protokolle an, je nach den Bedürfnissen des Anwenders. Ein einfaches Protokoll kann intern verwendet werden, um die Recyclingfähigkeit des Verpackungsmaterials zu verbessern oder es kann offiziell zertifiziert werden und zur Vermarktung eingesetzt werden. Nachstehend findet sich eine Beschreibung aller verfügbaren Optionen.

1. RecyClass-Selbstanalyse: Jeder kann über das Onlinetool seine eigene RecyClass-Analyse durchführen. Am Ende der Online-Analyse erhalten Sie ein RecyClass-Protokoll, das Sie herunterladen können.

2. Vom Experten geprüftes RecyClass-Protokoll: Nach Durchführung einer RecyClass-Analyse wird diese auf spezielle Anfrage des Anwenders von einem Experten geprüft und ein persönlicheres Feedback abgegeben. Dieses Protokoll ist keine offizielle Zertifizierung und darf nur für interne Zwecke verwendet werden.

3. RecyClass – offizielle Zertifizierung: Die Analyse des Verpackungsmaterials wird von einem externen Prüfer vorgenommen, der das Ergebnis bestätigt. Es wird eine offizielle Zertifizierung ausgestellt, die den Aufdruck des RecyClass-Etiketts auf der Verpackung erlaubt. Das RecyClass-Etikett kann als Marketing-Aussage aufgedruckt sein, damit sich die Verbraucher der Bedeutung des Recyclings bewusst sind.

Bei Interesse an einem Zertifikat setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt.

Richtlinien zur Recyclingfähigkeit des Verpackungsmaterials

Updated guidelines on polyolefin packaging will soon be integrated into the RecyClass tool.

Alle Richtlinien können hier heruntergeladen werden.

Links

Hier geht es um die Ausbeute beim Recycler und die Kosten bei der Abwasserbehandlung.

Der Entleerbarkeitsindex wird für Verpackungen verwendet, deren Inhalt für eine Entleerung nicht zugänglich ist (z.B. Flaschen, Tuben);

Der Zugriffsindex wird für Verpackungen verwendet, deren Inhalt für eine Entleerung zugänglich ist (z.B. Becher).

Beide Indizes geben den Prozentsatz an Produkt wider, der nach einem normalen Entleerungsvorgang in der Verpackung verbleibt.

Die Indizes werden wie folgt berechnet:

  1. W = netto-Gewicht der Verpackung (leer)
  2. Pf = angegebenes netto-Gewicht des Inhalts (angegebenes Volumen muss in Gewicht umgerechnet werden)
  3. Pe = Durchschnittsgewicht der entleerten Verpackung nach mind. zehn Entleerungsversuchen
  4. Entleerungsversuch =
    • a. Entleerbarkeitsindex (z.B. Tube): die Verpackung muss einfach und ohne Gewaltanwendung zu entleeren sein (z.B. bei Flüssigkeiten durch senkrechtes auf den Kopf stellen/halten der Verpackung für eine Minute; Tuben werden wie beim normalen Gebrauch ausgedrückt; cremige Produkte werden aus dem Becher/der Schale wie beim normalen Gebrauch entnommen);
    • b. Zugriffsindex (Becher): eine Verpackung wird so entleert, wie es der Endverbraucher üblicherweise tut (z.B. mit einem Löffel);

Sie könnten weiterhin in allen Fragebereichen Ihre Antworten ändern und mit den verschiedenen Frage/Antwort-Kombinationen experimentieren!

Wollen Sie Ihre Analyse dennoch beenden?

Sie sind dabei, das RecyClass-Analysetool zu verlassen. Alle ungesicherten Angaben gehen verloren.

Wollen Sie Ihre Analyse dennoch abbrechen?